Mühlberg
Aktuelle Meldungen
Tourenplan 2026 - Fahrbibliothek Süd
(04.12.2025)Die Fahrbibliothek versorgt mit ihren beiden Bücherbussen 150 Orte des Landkreises im regelmäßigen Rhythmus (siehe Tourenplan) mit Medien. Jährlich besuchen ungefähr 10.000 Leser und Interessierte den Bücherbus und können dort neben Medien verschiedene Medien darunter Hörspiele, Toniefiguren und Konsolenspiele ausleihen. Neben der Ausleihe finden regelmäßig Veranstaltungen für Schulen, Kindergärten und andere Bildungseinrichtungen statt. Damit leistet das Medienzentrum einen wesentlichen Beitrag zur Leseförderung der Region. (Quelle: lkee.de)
Den Plan für die Süd-Tour finden Sie bei Downloads.
[Homepage der Kreisfahrbibliothek]
35. Mahn- und Gedenktreffen
(10.09.2025)Erinnern, mahnen, wachhalten
35. Mahn- und Gedenktreffen in Neuburxdorf – Landkreis Elbe-Elster gedenkt gemeinsam mit Initiativgruppe Lager Mühlberg e. V. der Opfer von Kriegsgefangenschaft und Speziallager
Mit dem Glockengeläut auf dem Kriegsgefangenenfriedhof in Neuburxdorf wurde am Samstag, dem 6. September 2025, das XXXV. Mahn- und Gedenktreffen der Initiativgruppe Lager Mühlberg e. V. eröffnet. Seit 35 Jahren kommen Angehörige, Zeitzeugen, Vertreter von Kommunen, Stiftungen und Opferverbänden zusammen, um an die Opfer des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag IV B und des späteren sowjetischen Speziallagers Nr. 1 zu erinnern.
Die Veranstaltung begann mit einer Ansprache von Pfarrer Fred René Herrmann auf dem Friedhof Neuburxdorf. Er erinnerte daran, wie unermesslich viel Leid Kriege verursachen: „Wer hier steht, kann ahnen, welche sinnlose Zerstörung und welches menschliche Elend Krieg bringt. Unser Gedenken ist Mahnung und Auftrag zugleich, alles für den Frieden zu tun.“
Im Anschluss versammelten sich zahlreiche Gäste am Hochkreuz, der zentralen Gedenkstätte, wo Dr. Nancy Aris, seit 2021 Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die zentrale Gedenkrede hielt. In eindringlichen Worten appellierte sie für Frieden und Demokratie und erinnerte an persönliche Schicksale aus dem Lageralltag, die von Hunger, Dunkelheit, Brutalität und Aussichtslosigkeit zeugen.
Als Vertreterin des Landrates nahm Susann Kirst an der Veranstaltung teil und legte im Namen des Landkreises Elbe-Elster an beiden Gedenkorten Kränze nieder. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Verbandsgemeinde, der Städte Mühlberg und Bad Liebenwerda sowie von Stiftungen und Opferverbänden beteiligten sich an der Zeremonie und brachten mit Kranz- und Blumenniederlegungen ihre Verbundenheit zum Ausdruck.
Besonders bewegend war die Anwesenheit des heute 97-jährigen Roland Steinbach, einer der letzten Überlebenden des sowjetischen Speziallagers. Er gehört zu den wenigen Zeitzeugen, die noch aus eigener Erfahrung berichten können, und unterstrich damit die Dringlichkeit des Erinnerns. „Ich stehe heute hier nicht nur für mich, sondern für alle, die damals keine Stimme mehr hatten“, sagte der 97-Jährige leise im persönlichen Gespräch. „Möge niemand mehr erleben müssen, was wir durchmachen mussten.“
„Das Erinnern ist heute wichtiger denn je – nicht nur, weil Zeitzeugen immer weniger werden, sondern auch weil wir in Europa wieder Krieg erleben“, sagte Pfarrer Matthias Taatz, Vorsitzender der Initiativgruppe Lager Mühlberg e. V., der auch in diesem Jahr gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen das Treffen organisierte. „Wir wollen mit diesem Gedenken ein Zeichen für Frieden und Demokratie setzen.“
Den Abschluss der Gedenkveranstaltung bildete ein ökumenischer Gottesdienst in der Klosterkirche Mühlberg mit Predigten von Mühlbergs Pfarrerin Sabrina Pieper und Pater Alois Andelfinger von der Clarentinergemeinschaft Kloster Mühlberg.
Das Stalag IV B war eines der größten Kriegsgefangenenlager des nationalsozialistischen Deutschlands. Zwischen 1939 und 1945 waren hier über 300.000 Kriegsgefangene aus mehr als 40 Nationen interniert, mindestens 3.000 von ihnen – vor allem sowjetische Soldaten – starben durch Krankheit und katastrophale Haftbedingungen. Von 1945 bis 1948 nutzte das sowjetische Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten (NKWD) das Gelände als Speziallager Nr. 1. Rund 21.800 Menschen wurden hier inhaftiert, mindestens 6.700 überlebten die Haft nicht.
Text: Tilo Wanka LK, Foto: MaBö VG

Foto: Gedenktreffen_2
Die Städte Bad Liebenwerda und Mühlberg/Elbe starten mit einer kommunalen Wärmeplanung – Wie können wir bezahlbare Wärmeversorgung für die Zukunft sichern?
(31.07.2025)Die Energiewende in Deutschland, die bis 2045 Klimaneutralität erreichen soll, stellt Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen vor Herausforderungen und führt zu Unsicherheiten bezüglich der bevorstehenden Änderungen in der Energieversorgung. Um diesen zu begegnen, gilt seit dem 1. Januar 2024 das Wärmeplanungsgesetz. Es verpflichtet alle Städte und Gemeinden, eine kommunale Wärmeplanung zu erstellen, um die Klimaziele zu erreichen.
Für die Städte Bad Liebenwerda und Mühlberg/Elbe wird seit Juni 2025 eine kommunale Wärmeplanung (KWP) erarbeitet, um die Transformation zu nachhaltiger und bezahlbarer Wärmeversorgung zu ermöglichen. Diese Planung soll bis Anfang April 2026 abgeschlossen werden. Für diese wichtige Aufgabe wurde das Unternehmen „Buro Happold“ aus Berlin beauftragt.
Die vollständige Presseinformation steht unten bei "Downloads" zur Verfügung.
[Pressemitteilung Waermeplanung]
Dörfertreffen Elbe-Elster im Zeichen des „Insektenschutzes“
(02.06.2025)Zum 11. Dörfertreffen hatte die LAG Elbe-Elster am 14. Mai nach Möglenz eingeladen. Etwa 30 Akteure aus unseren Dörfern beteiligten sich am Austausch, der diesmal einen Schwerpunkt auf den „gemeindlichen Insektenschutz“ setzte.
Die ganze Pressemeldung finden Sie unten als Download.
[Pressemitteilung zum Dörfertreffen]

Foto: Pressebild Dörfertreffen
