Trial in Altenau
Meldung aus AltenauTrial Altenau, Lauf zur OTM 6.5.12
Sie waren zu früh, tagelang zu früh, alle drei, die Sophie und auch ihre beiden, “Eisheiligen Freunde“, die mir ihren Namen nicht nennen wollten. Aber das tat der Liebe keinen Abbruch, der nunmehr fast zum „Wintertrial“ gewordene 2. Lauf zur OTM fand statt und ward so schön, dass alle Fahrer am Ende mehr als nur zufrieden waren. Es sei mir gestattet zu sagen: “Es war das beste aller Trials, das je von den Mannen in Altenau, im grenznahen Raum zwischen den beiden befreundeten Ländern, zwischen Brandenburg und Sachsen gebaut und gefahren wurde.“. All denen die dazu beitrugen, die Punktrichter, die „Papierefrauen“, dem “Suppenschmied“, dem „Bratwurstmaxe“, den Sektionsbauern und ja, dem Fahrtleitungspersonal – es war alles perfekt – all denen sei Dank gesagt – herzlichen Dank, Leute. Und ehe es richtig zur Sache ging, hatte sich am Rande des Fahrerlagers ein weitgereistes 17 Jahre junges Nordlicht aus Schleswig Holstein eingefunden und ward vom ehemals enduro- fahrenden Opa ran chauffiert worden – 1000 km hin und zurück. Oka Albrechts, am Ende nahm er, in der Klasse 4 gestartet, noch einen Pokal mit nach Südschweden oder wo auch immer Schleswig Holstein sein möge. - Dritter. ...und alle Altenauer würden sich freuen, wenn er auch am 2.9. zu einem weiteren OTM Lauf nach Altenau kommen würde.!
Insgesamt stellten sich 73 Fahrer dem Starter, um in den insgesamt 10 Sektionen pro Runde, in vier Runden Strafpunkte zu sammeln, die am Ende über die Podien entscheiden sollten. Lediglich die „Automatiker und die Fahrer der Klasse 6 brauchten nur zwei Runden zu fahren. Sie alle, die Fahrer kamen aus Sachsen, Thüringen, Schleswig Holstein, Brandenburg und Sachsen Anhalt
Die Altenauer haben unendlich fleißig und durchdacht gearbeitet um den eh schon guten Lauf noch mehr meisterschaftswürdig zu gestalten. Sie haben sogar einen Berg gebaut, der irgendwann einmal eine Sektion haben wird. Sie haben Wurzeln frei gelegt, große Steine ,nein, junge Felsen zu Hauf heran geschafft und an Hänge platziert. Im Vergleich zu früher, auch zum vergangenen Jahr wurde das Trial viel, viel schöner und auch viel, viel schwerer aber keinesfalls gefährlicher gestaltet. - so dass nur die Zauberer von vorn herein eine Nullrunde garantiert hätten. Am Ende waren alle Fahrer sehr zufrieden und freuten sich schon jetzt auf den nächsten Altenauer OTM Lauf am 2.9. diesen Jahres. Die beiden Automatiker Konrad Vetter (Scheibenberg), der Sieger und Josefin Becker (Gräfenroda) als Zweite, hatten leider keine weitere Konkurrenz.
Die acht Fahrer der Klasse 6 Senioren alle über18 Jahre sahen am Ende Michael Benedikt (Bärenstein) vor Marcel Ranacher (Vogtl. Motorsport) und Mirko Schröter auf dem Treppchen.
Die jungen, eigentlichen Klasse 6 Fahrer waren in ihrer Klasse zu sechst und der eigentlich unbekannte Marcel Gahnitz gewann mit 7 Punkten und ließ nur Anika Vetter (Scheibenberg), die mit nur 2 Punkten die beste Runde gefahren war, als Zweite und den Vogtländer Benjamin Weiß, der nach der ersten Runde noch in Führung lag, mit auf das Treppchen.
Mit 13 Fahrern war die Klasse 5 Senioren gut besetzt. Punktgleich mit acht Punkten und dem Zweiten, Rainer Selig (Mühlberg) gewann Thomas Köther (Mühlberg) und der Schönborner Rene Eulitz durfte als Dritter mit auf das Podium, das dem Feld der 13 Starter am Ende vorstand. 10 Fahrer in der Klasse 5 kämpften mit der am weitesten auseinander gefächerten erworbenen Strafpunktzahl um Platz und Sieg. Mario Hoppe (Altenau) gewann diese Klasse mit 15 Punkten Der junge Bautzener Fabian Kutschke erkämpfte sich einen erstaunlichen zweiten Platz, noch vor dem Zschopauer Marcel Schneider,in der Klasse 4 der Senioren,in der viele Fahrer
mit klangvollen Namen starteten. Beim Altenauer OTM Lauf war der ehemalige DDR Meister, der Thalheimer Jörg Stefan, der tags zuvor noch in der Tschechischen Republik gestartet war, nicht zu schlagen. Zweiter und stolz war Andreas Stolz aus Potsdam. Der Flöhaer Frank Böttcher ließ sich den dritten Platz nicht nehmen.Die Klasse 4 gewann Heiko Ruttloff (Flöha). Zweiter war Siede (Altenau) und Oka Albrecht, der aus Schleswig Holstein nach Altenau gekommen war. Klasse 3 in der acht Fahrer starteten war von den Schwierigkeiten vielleicht die am anspruchsvollsten abgesteckte. Am besten kam damit Wolfgang Zempter (Spremberg) zurecht und siegte knapp vor Thomas Hetze (Dittmannsdorf) und Patrick Lique (Gräfenroda). Von den Leistungsstärksten die in der Klasse 2 starteten
gewann Mike Bergmann (Flöha) vor Lars Böttcher (Flöha) und Mathias Becker (Gräfenroda).
Diese schöne Veranstaltung wirft ihre Schatten des Erfolgs schon voraus und die Veranstalter freuen sich schon heute auf viele Fahrer.
Text: Eberhard Müller, Dresden
Fotoserien
Trial in Altenau (SO, 06. Mai 2012)
Fotos: Eberhard Müller, Dresden












