Altenau

Dorfteich in Altenau
Dorfteich in Altenau

Kirche in Altenau
Kirche in Altenau

Ungefähr 5 km südwestlich der Stadt Mühlberg liegt der Ortsteil Altenau. Er setzt sich aus zwei, ursprünglich eigenständigen Dörfern zusammen. In der unteren Hälfte des Ortes, wo sich Kirche und Friedhof befinden, lag das Dorf Boragk, den oberen Teil bildete Altenau. Altenau wurde 1234, Boragk 1251 das erste Mal erwähnt.

Am 1. April 1939 fand der Zusammenschluss der Orte Altenau und Boragk zur Gemeinde Altenau statt.

Ein Sandsteinkreuz befindet sich an der unmittelbaren Grenze zu dem früheren Dorf Boragk. Besonders sehenswert ist die denkmalgeschützte Kirche. Es ist ein aus romanischer Zeit stammender Backsteinbau mit einem Altar aus dem 13./14. Jahrhundert. Ein besonderer Kunstgenuss ist die Kunstgalerie Böckelmann.

Das dem ehemaligen Gut „Güldenstern“ zugehörige Ackerland Wendisch-Borschütz wurde 1922 Mühlberg eingegliedert. Auf dieser Ebene ist eine Siedlung entstanden. Das umliegende Gelände wurde in vielen Jahren als militärischer Truppenübungsplatz genutzt.

Luftaufnahme Ortsteil Altenau
Luftaufnahme Ortsteil Altenau


Aktuelle Meldungen

4. Treffen der Altenauer Oldtimer- und Landtechnikfreunde

(08.06.2012)

Oldtimer – Treffen

Pfingsten 2012

 

...über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, so sagt man uns so singt man! Aber wer auch immer das behauptet, der war noch nie in Altenau....Altenau ? - und so frei wie über den Wolken? Nein, nein aber es wirkt so frei....

 Wer unten links aus Sachsen nach Brandenburg reinkommt und dann zweimal rechts abbiegt, der ist in Altenau, dem kleinen beschaulichen Ort Altenau. Altenau ist ein gepflegtes Kleinod mit 222 Einwohnern, vielleicht auch mit einem mehr, mit rund 400 Häusern (die Garagen die  Scheunen ,und die Schauer unter denen die Oldtimer verborgen stehen) mitgezählt., einem Bürgermeister, dem Jörg, einer in gewissem Sinne auch Oldi-Feuerwehr aus dem Hause Barkas , mit einem Jugendclub der besonderen Art, einer Sonnenuhr und einer Freizeithalle am Eingang des Ortes, wenn man will am Eingang zu Brandenburg. Man sollte sie „Freiheitsarena“ nennen,  brauchte dabei nicht bis über die Wolken gehen – und könnte dabei noch ein “Fest der Namensgebung“ feiern.

Am Pfingstfest diesen Jahres fand, wie es im Wechsel Jahr um Jahr immer ist, ein Oldi-treffen statt. Weil, was man in Altenau auch immer macht, „Hand und Fuß“ hat, waren meine Gedanken bei der Anfahrt auf antike Porsche und auf in die Jahre   gekommene Jaguars und mit Dampf beheizten Landauer, auf Oldis eben gerichtet – aber nein, die kennt ja in Altenau eh jeder aus irgendwelchen alten Schriften. Was wir hier haben, meinte Klaus Nikolai, ein Trial fahrender Ortspolizist (herzlichen Glückwunsch zu einem zweiten PLatz und einem Sieg bei zwei „Deutschland-Cup- Läufen“ in Lüneburg, vor einer Woche!), mit eigenem DDR Museum, meinten auch der Bürgermeister Jörg Fabian und der Mühlberger Unternehmer Reiner Selig und meinten auch die Einwohner von Altenau und die nachbarörtlichen  Oldtimerbesitzer ! „Wir machen unsere eigenen Oldtimer flott, die da noch in Scheunen und Garagen, in Hinterhöfen und Schauern stehen und lassen sie los. Und  schon vor Jahren tat man das. Heuer gab es deshalb schon fast 60 Trecker und Schlepper, selbstfahrende und gezogene Landwirtschaftsgeräte, Dumper, Dieselameisen und antike Motorräder, Traktoren von Lanz bis na ja.... und auch einen Baikal Express und ein paar Uralstürmer deren Herkunftsland die UdSSR, dem heutigen Russland, waren . Oldtimer die bei landwirtschaftlichem Gebrauch auf Feldern und Straßen derzeit schon ein bisschen ein mitleidiges Lächeln in unsere Gesichter zeichnen würden – aber als Oldtimer  eine außergewöhnliche Show bieten.

Nun ist es ja keine Kunst, die „Dinger“ zum Festplatz zu bringen, nein, nein, sie mussten auch noch fahren, selbst fahren. Und sie taten es – und sie taten es mit Bravour und durch den ganzen Ort Altenau -  zweimal hin und her! Man brauchte, um auf die anfangs erwähnte Freiheit zurück zu kommen, keine Hundertschaft die auf der Straße die Guten von den Bösen trennte, die die Huligans von den Raketenwerfern und Maschinenstürmern trennte, die Absperrenden brauchte man in Altenau nicht und sogar die Hunde waren hinter dicken Mauern und festen Zäunen verwahrt, damit sie keinen beißen konnten und dann fuhren alle, alle in die selbe Richtung, aber alle wie sie es am besten konnten. Den Lanz , wo der Fahrer nicht nur fahren sondern das Ding auch in Schwung bringen muss, der „Stadtbuss mit Speisewagen“ ein Kleinstrennwagen mit einem Rollermotörle,  und so war es. Nur die Feuerwehr, die ließ man geflissentlich  auf der Festwiese stehen, denn die muss , so sagen alle, noch eine Weile halten.

Es war ein Fest aber erst ein halbes – die andere Hälfte fand neben der „Freiheitsarena“ auf dem Festplatz statt.

Die Trialfahrer zeigten einen Teil von dem was sie können, Klaus Nikolai hat das Gewicht seines Trialbikes schätzen und wiegen lassen. Der Sieger bekam ein lebendes Schwein. Fliegende Händler boten Broiler und Bratwurst, Getränke, Eis und sogar Spielzeug feil, was die Altenauer und ihre vielen Gäste auch reichlich nutzten.

Die Damen von heimischen Herd aber  hatten über 16 Kuchen gebacken, darunter Mohnkuchen und Cremetorte „Sägespänekuchen" und alles andere was in den letzten 100 Jahren den heimischen Backöfen entlockt wurde feierte eine willkommene Wiedergeburt. Es wurde gebacken und geboten was die heimischen Küchen hergaben .... und das alles freiwillig. Selbst die „vier Sterne Gulaschsuppe“ des Jugendclubs schmeckte wie über den Wolken.

Es war eben ein Fest, wie es nur dort gefeiert werden kann, wo die Freiheit wohl grenzenlos ist, und nicht nur über den Wolken – und wenn ich es recht sehe, kann ich meinen Altenauer Freunden nur sagen, ein bisschen ist euer wunderschönes Altenau auch schon mein Altenau geworden – an einer Stelle der Welt, die schon ein bisschen wie „über den Wolken“ ist .

 

Text: Eberhard Müller, Dresden

Foto zu Meldung: 4. Treffen der Altenauer Oldtimer- und Landtechnikfreunde

18. Galerieeröffnung im Alten Pfarrhof Altenau

(04.06.2012)

Skulpturen im Garten & Grafik in der Galerie von

 E.R.N.A. & Paul Böckelmann

 

Am Sonntag, den 20. Mai um 15.00 Uhr wurde der neu angelegte Skulpturengarten im Alten Pfarrhof eröffnet. So konnten interessierte Leute an diesem Tag den neu gestalteten Garten, wo aus wucherndem Grün, Plätze für die Skulpturen entstanden sind, in Augenschein nehmen und Gedeihen und Wachsen dieser grünen Oase über die Zeit beobachten und miterleben. Aber auch in der Galerie des Künstlerpaares Böckelmann gab es Grafik aus verschiedenen Schaffensphasen, Holzschnitte, Radierungen, Siebdrucke und Zeichnungen zu sehen.

Foto zu Meldung: 18. Galerieeröffnung im Alten Pfarrhof Altenau


Veranstaltungen

29.06.2013
Gemeindefahrt des OT Altenau
 
01.09.2013
10:00 Uhr
Herbsttrial am Block
in Altenau